Sicherheit bei asiatischen Lebensmitteln
Zunächst zu dem Thema Fukushima. Japan gehört, zumindest im Lebensmittelbereich, zu den Importländern. Nur wenige Sachen verlassen in großen Stückzahlen das Land und werden direkt exportiert. Die meisten bekannten japanischen Lebensmittel, wie z.B. Kikkoman Sojasoße, haben längst in Europa ihre Niederlassungen und werden nicht mehr in Japan produziert.
Dazu kommt, dass Korea sehr viele japanische Produkte nachahmt und neben Thailand auch in unserem Ladengeschäft einen nicht unerheblichen Anteil als Hersteller asiatischer Lebensmittel einnimmt.
Dann wäre noch zu erwähnen, dass es kaum einen Lebensmittelbereich gibt, der solch strengen Kontrollen unterliegt. Oftmals, gerade im Frischebereich, werden die Waren zweimal kontrolliert. Einmal vor der Ausfuhr und noch einmal vom Zoll in Deutschland bei der Einfuhr. Nicht selten bleiben Tonnen von frischen Kräutern und Gemüse aus Thailand und Vietnam am Frankfurter Flughafen hängen (und vergammeln dort!), weil eine Kommission beschlossen hat, eine doppelte Kontrolle durchzuführen. Diese Art der Kontrollen ziehen sich oft 2 Tage hin. In dieser Zeit verbleibt die Ware ungekühlt in Lagern und ist danach nicht mehr zu verkaufen.
Unser Fazit: Wenn die Kontrollen in unserem eigenen Land entsprechend streng wären, würden Lebensmittelverunreinigungen die im schlimmsten Fall sogar zum Tode führen, siehe EHEC, Gammelfleisch, Glycol-Frostschutzmittel im Wein, BSE, und und und, nicht mehr an der Tagesordnung sein.